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Unternehmen
Kombiverkehr startet digitales Pilotprojekt Zug-Monitor
20.09.2019

Im Rahmen der Digitalisierungsstrategie hat Kombiverkehr eine weitere moderne Anwendung für die Kunden aus Spedition und Logistik auf den Markt gebracht. Wie auf der diesjährigen Gesellschafterversammlung bekannt gegeben wurde, startete das Pilotprojekt „Zug-Monitor“ Anfang Juli erstmals mit der Veröffentlichung von Echtzeitinformationen im Kombinierten Verkehr. In der ersten jetzt online verfügbaren Testversion können für alle Kombiverkehr-eigenen Direkt- und Shuttlezüge zu ausgewählten Terminals die geografische Position/der letzte Meldepunkt sowie die aktuellen Fahrplanabweichungen aller Züge eingesehen werden. Ein wesentlicher Meilenstein der neuen Internetanwendung ist die Bereitstellung der für den Kunden so wichtigen Information bezüglich der so genannten Estimated Time of Pick-Up (ETP), also der voraussichtlichen Zeit für den Abholbeginn der Ladeeinheit am Zielterminal. Kombiverkehr setzt damit die im Rahmen des von der Europäischen Union geförderten Projektes „ELETA“ entwickelten Ergebnisse zum Thema Ankunftsprognosen für alle Kunden sichtbar in die Praxis um.

Gestartet hat Kombiverkehr den Zug-Monitor zunächst mit den sieben nationalen und internationalen Terminalstandorten Köln-Eifeltor, München-Riem, Hamburg-Billwerder, Duisburg Ruhrort-Hafen DUSS, Ludwigshafen BASF und Verona Quadrante Europa sowie Verona Interterminal in Norditalien, die von Disponenten und anderen interessierten Kunden innerhalb der onlinebasierten Anwendung auf der Kombiverkehr Homepage eingesehen werden können. Die Zuglaufmeldungen inklusive der Planabweichung und ETP werden auf Auskunftstafeln, wie man sie etwa von Flughäfen und aus Personenbahnhöfen kennt, für jeden der sieben Terminalstandorte angezeigt. In einer späteren Entwicklungsstufe soll das System dann auch mit dem inhouse-entwickelten und programmierten Transportabwicklungssystem CAT synchronisiert werden, um dem Kunden dann nur noch die Züge anzuzeigen, auf denen auch tatsächlich Einheiten des jeweiligen Spediteurs befördert werden.

Unsere Kunden erhalten die Zuglaufinformationen europaweit für alle Kombiverkehr-eigenen Verkehre zwischen Deutschland und Schweden, Dänemark, den Niederlanden, Belgien, Frankreich, Spanien, der Schweiz, Italien, Österreich, Slowenien, Tschechien und Polen sowie im nationalen Verkehr innerhalb Deutschlands. Kombiverkehr setzt auf Zuglaufmeldungen, die von den verschiedenen Infrastrukturbetreibern in ganz Europa über Schnittstellen zur Verfügung gestellt werden. Auf Basis von diversen Ankunftsprognosen der Netzbetreiber und Eisenbahnverkehrsunternehmen kalkuliert unsere Transportüberwachung gemeinsam mit dem jeweiligen Terminalbetreiber die voraussichtliche Abholbeginnzeit am Zielterminal und stellen diese bei einer Abweichung von der ursprünglich geplanten Zeit für alle Kunden sichtbar in der neuen Internetanwendung zur Verfügung.

Der neue Zug-Monitor ist in den geschützten Bereich der bestehenden Internetseite www.kombiverkehr.de integriert. Die Anwendung kann nach erfolgreicher Registrierung und anschließender Freischaltung durch Kombiverkehr im Bereich meinKOMBIVERKEHR von Kunden im Tagesgeschäft genutzt werden. 


Kombiverkehr startet digitales Pilotprojekt Zug-Monitor

Für eine Systemfreischaltung wenden sich Interessenten direkt an:
Christoph Büchner, Marketing, stellvertretender Leiter Marketing
Telefon +49 69/7 95 05-1 44 oder cbuechner@kombiverkehr.de
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