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Service

Terminal-Check-in

Der Kombinierte Verkehr Schiene-Straße (KV) stellt besondere Anforderungen an die Transportsicherheit bei der schienenseitigen Beförderung von intermodalen Ladeeinheiten, die zum Teil über die Bestimmungen zur Ladungssicherung und der Verkehrssicherheit im Straßengüterverkehr hinausgehen.

Die Kontrolle auf Einhaltung der schienenseitigen Beförderungsbestimmungen erfolgt durch den Wagenmeister des beauftragten Eisenbahnverkehrsunternehmens. Die Ladeeinheiten werden jedoch bereits bei Anlieferung im sogenannten „Terminal-Check-In" voruntersucht. Der Check-In ermöglicht eine frühzeitige Erkennung von Schäden an Ladeeinheiten, die zu einem Transportausschluss führen. Unnötige Verzögerungen im weiteren Transportablauf werden damit vermieden.

Wir möchten Ihnen an dieser Stelle Funktion und Ablauf des Terminal-Check-In erklären. Bitte beachten Sie jedoch, dass es sich bei den vorliegenden Erläuterungen um die wichtigsten Basisinformationen handelt und diese keinen Anspruch auf Vollständigkeit haben.

Funktion des Terminal-Check-In

Das Terminal-Check-In dient insbesondere der Feststellung und Dokumentation eventuell vorhandener Beschädigungen oder Mängel der per Straße durch den Kunden bzw. Umfuhren angelieferten Ladeeinheiten. Ziel ist eine lückenlose und durchgängige Schadensdokumentation innerhalb der Transportkette. Zusätzlich wird während des Terminal-Check-In die Verlade- und Versandfähigkeit der Ladeeinheit überprüft und festgestellt. Das heißt, bei der Eingangsuntersuchung werden die angelieferten Ladeeinheiten noch vor der endgültigen schienenseitigen Ausgangsprüfung durch das zuständige Eisenbahnverkehrsunternehmen, auch vom Check-In-Personal auf Transport- und Verladefähigkeit geprüft. Durch das frühzeitige Erkennen etwaiger Transporthindernisse an den Ladeeinheiten im Rahmen der Anlieferung kann im Idealfall die Beanstandung noch vor Ort rechtzeitig beseitigt und so ein Ausschluss der Ladeeinheit vom Schienentransport verhindert werden.

Häufige Mängel oder Schäden, die zu einem Transportausschluss führen, sind beispielsweise:

  • Eine fehlende oder ungültige Kodifizierung bzw. Gefahrgutkennzeichnung
  • Ladungsverschub, verursacht durch fehlende Steckbretter und mangelhafte Ladungssicherung
  • Beschädigungen der Zollschnüre oder fehlende Zollplomben
  • Geöffnete oder nur unzureichend gesicherte Türen und Planen
  • Schwerwiegende Beschädigungen an den Greifkanten oder Eckbeschlägen


Bitte beachten Sie, dass sich das für den Schienentransport zuständige Eisenbahnverkehrsunternehmen eine endgültige Prüfung der Versandfähigkeit der Ladeeinheit vorbehält und abschließend entscheidet.

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Ablauf des Terminal-Check-In

Vor der agenturseitigen Abwicklung des Transportes wird die am Terminal angelieferte Ladeeinheit zunächst durch das Check-In-Personal einer augenscheinlichen Überprüfung unterzogen. Die ermittelten Daten werden in einem Check-In-Protokoll dokumentiert. Es werden insgesamt drei Durchschläge angefertigt, die für das anliefernde Transportunternehmen, die Agentur und den Terminalbetreiber bestimmt sind. Das Protokoll wird vom Check-In-Personal, dem Lkw-Fahrer des Transportunternehmens und den Mitarbeitern der Agentur quittiert.













Ankunft am Terminal














Ausfahrt aus dem Terminal

Im Check-In-Protokoll werden unter anderem die vorhandenen Beschädigungen, eventuelle Besonderheiten der Ladeeinheit, wie vorhandene Plomben oder Gefahrgut- bzw. Abfallkennzeichnungen sowie die generelle Versandfähigkeit dokumentiert. Es gibt ein Check-In-Protokoll für Transporte mit Gefahrgut und ohne Gefahrgut.

Nach erfolgter Zulassung zum Transport durch das Check-In-Personal übergibt der Lkw-Fahrer einen Durchschlag an das Personal der Agentur zur Erstellung des Versandauftrages. Sollte die angelieferte Ladeeinheit nicht für den Versand zugelassen werden, muss das Check-In-Protokoll ebenfalls vorgelegt werden. In diesem Fall wird zwischen Agenturpersonal und dem aufliefernden Transportunternehmen das weitere Vorgehen abgestimmt. Idealerweise kann durch gezielte Maßnahmen zur Instandsetzung die Versandfähigkeit der Ladeeinheit kurzfristig noch erreicht werden.


HINWEIS
Bitte achten Sie darauf, offensichtliche Mängel oder Schäden an Ihrer Ladeeinheit bereits vor der Anlieferung im Terminal zu beseitigen, damit es erst gar nicht zu Transportausfällen oder unnötigen Standzeiten am Terminal kommt.
Terminal-Check-In Broschüre
Erhalten Sie mit unserer Terminal-Check-In Broschüre einen Überblick über die wichtigsten Sicherheitskriterien und Transportrichtlinien für intermodale Ladeeinheiten.
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