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Emissionsberechnung

Transporte mit Kombiverkehr schonen die Umwelt.

Einschlägige wissenschaftliche Berechnungen ergeben, dass jede Lkw-Sendung, die Kombiverkehr auf die Schiene verlagert, gegenüber dem reinen Straßenverkehr pro Tonne und Kilometer den Ausstoß von 57 Gramm des Treibhausgases CO2 spart.

Diese Ersparnis bedeutet: Bei gut einer Millionen Sendungen, die Kombiverkehr jährlich über eine Strecke von durchschnittlich gut 800 Kilometern transportiert, entsteht eine Transportleistung von mehr als 17,5 Milliarden Tonnenkilometern. Dadurch sinken die CO2-Emissionen in Europa dank Kombiverkehr jedes Jahr um rund 1 Million Tonnen.

Mit der Internetanwendung "Schnellbilanzierung von Schadstoff-Emissionen" können auch Sie Ihre transportbedingten Schadstoff-Emissionen schnell und einfach berechnen.

Lärmemission

Die weitere gesellschaftliche Akzeptanz des Schienengüterverkehrs hängt auch davon ab, wie schnell Lärmemissionen gesenkt werden. Kombiverkehr setzt sich daher für leise Bremsen ein.

Moderne Güterwagenbremsen senken die Lärmemissionen eines Zuges um etwa 10 Dezibel. Das entspricht einer Halbierung der wahrgenommenen Lautstärke. Diesen Vorteil bringen bereits alle Güterwagen mit, die ab dem Jahr 2006 zugelassen wurden. Bei älteren Wagen können die Bremsen mit Hilfe neuer Bremssohlen umgerüstet werden. Die neuen Sohlen bestehen nicht mehr aus Grauguss, sondern aus einem Verbundstoff. Da Kombiverkehr über eine sehr junge Wagenflotte verfügt, fährt der Großteil der Waggons schon von Beginn an auf leisen Sohlen. Aber auch bei der Umstellung auf neue Bremssohlen wurde eine Vorreiterrolle übernommen und mit der Umrüstung der eigenen Wagenflotte frühzeitig begonnen.

Emissionsvergleich nach der europäischen Norm EN 16258

Der Verkehr gilt als eine der Hauptursachen des weltweiten Klimawandels. In Europa nimmt vor allem die Bedeutung des Güterverkehrs als Verursacher zahlreicher Schadstoffe gravierend zu, weil in den nächsten Jahrzehnten mit einem weiteren kontinuierlichen Anstieg des Güterverkehrs zu rechnen ist. Allein die Güterverkehrsleistung auf der Straße wird laut Bundesumweltministerium von 2005 bis 2025 um 59% steigen. Langzeitstudien zeigen: Das erhöhte Transportaufkommen überkompensiert die Verbrauchsreduzierung einzelner Lkw [Vgl. UBA]. Vor diesem Hintergrund gewinnt das Entlastungspotenzial, das der Kombinierte Verkehr bietet, an Bedeutung. Denn die Verlagerung von Transporten auf die Schiene reduziert die Schadstoffemissionen des Verkehrs drastisch.

Neutrale Vergleiche zwischen den Schadstoffemissionen der unterschiedlichen Verkehrsträger im Güterverkehr zeigen die Vorteile des Kombinierten Verkehrs für die Umwelt exakt auf. Grundlegende Analysearbeit hat hier das an der Heidelberger Universität gegründete IFEU-Institut 2003 mit der Entwicklung des Transport Emission Model (Tremod) geleistet. Es wird unter anderem vom Umweltbundesamt und dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit genutzt. Das von IFEU 2005 aktualisierte Modell weist nach, dass der Schienenverkehr im Gegensatz zum reinen Straßengüterverkehr allein beim Treibhausgas CO2 57 Gramm pro Tonnenkilometer spart. Auch bei den anderen relevanten Schadstoffen, wie Stickoxiden und Kohlenwasserstoffen, oder auch beim Primärenergieverbrauch, erweist sich die Verlagerung von Transporten von der Straße auf die Schiene, im Vergleich zu allen anderen Verkehrsträgern als die umweltfreundlichste Transportart.
CO2-freie Transporte
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