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Umschlagtechniken

Container, Wechselbehälter und Sattelanhänger werden mit Krananlagen und mobilen Geräten umgeschlagen. Große Portalkrane mit und ohne Kragarm, die rund zehn Verkehrsspuren überspannen, gehören ebenso zum Terminal-Equipment wie flexibel einsetzbare Reachstacker. Mit beiden Gerätearten sind Umschlagleistungen von 30 Ladeeinheiten pro Stunde möglich.

Container werden mit TOP-Spreadern umgeschlagen. Die Drehzapfen des Spreaders tauchen in die oberen Eckbeschläge des Containers ein und werden formschlüssig verriegelt, sprich um 90° gedreht. Diese Umschlagtechnologie ist sicher, schnell, kostengünstig und lässt sich gut automatisieren. Moderne Seehafenterminals belegen das weltweit.

Ladeeinheiten, die wegen ihrer Aufbauart für obere Eckbeschläge nicht geeignet sind, müssen am Boden gefasst werden. An den Längsseiten der Ladeeinheiten sind dafür vier so genannte Greifkanten angebracht. Die Greifzangen des Umschlaggerätes werden an die Kanten angelegt und dann gehoben. Diese Art des Umschlages stellt an den Kranführer höhere Anforderungen, weil das Positionieren der Greifzangen schwieriger ist. Vor allen Dingen muss darauf geachtet werden, dass die Greifzange richtig in der Greifkante sitzt, sonst besteht die Gefahr des Lastabsturzes. Der Abstand der Greifkanten ist mit 4876 mm für kurze und lange Ladeeinheiten konstant. Deshalb sind die langen Ladeeinheiten (13,60 m/45') hinsichtlich der Schwerpunktlage kritischer als die kurzen Ladeeinheiten. Noch längere Ladeeinheiten können nicht mehr ohne Weiteres mit Greifzangen umgeschlagen werden.
  • Kranung eines Tankcontainers mit Hilfe eines Top-Spreaders.
  • Umschlag eines Tankcontainers mit Hilfe eines Reachstackers.
  • Portalkran im Terminal Leipzig-Wahren
  • Kranung eines Sattelanhängers
  • Kranung eines Wechselbehälters
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