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Aktuell, Pressemitteilung, Unternehmen
Kombiverkehr KG präsentiert sich auf der Messe transport logistic in München vom 4. bis 7. Juni
04.06.2019
  • Besonderer Messeauftritt zum 50-jährigen Firmenjubiläum
  • Europas größtes Intermodalnetzwerk: Kapazitätserweiterungen und neue Leistungsangebote
  • Messeneuheit: Neuer Direktzug zwischen Neuss und München ab 12. Juni
  • Zukunftsprojekt „KV 4.0 – Digitalisierung intermodaler Lieferketten“ vorangetrieben

(Frankfurt am Main/München, 4. Juni 2019) Auch in diesem Jahr präsentiert sich die Frankfurter Kombiverkehr KG, Europas größter Anbieter für intermodale Verkehre, auf der renommierten Fachmesse transport logistic in München. Unter dem Thema „Intermodal in die Zukunft – unsere Meilensteine für Ihre intermodale Zukunft“ erleben die Messebesucher wichtige Ereignisse der 50-jährigen Firmengeschichte, die einen direkten Einfluss auf das heutige Leistungs- und Serviceangebot hatten. Über aktuelle Kapazitätserweiterungen im nationalen und internationalen Netzwerk, neue Zugangebote, internetbasierte Applikationen für die Transportabwicklung und das Projekt KV 4.0 zur Digitalisierung intermodaler Lieferketten informiert Kombiverkehr Kunden, Partner und Interessenten von heute an bis zum 7. Juni in Halle B6 am Stand 305/406.

Kurz nach Messeeröffnung begrüßen Geschäftsführer Robert Breuhahn und Armin Riedl am Messestand des Unternehmens Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur. Der Besuch des Ministers zeigt die Wichtigkeit und hohe Bedeutung des Schienengüterverkehrs im Allgemeinen und des Intermodalen Verkehrs im Besonderen, gerade in Zeiten, in denen die Themen Klimaschutz und Einsparung von Emissionen weit oben auf der politischen Agenda stehen. „Die von Bundesminister Scheuer initiierten Programme Masterplan Schienengüterverkehr und Zukunft Schienenverkehr sowie das gestartete Zukunftsbündnis Schiene unterstreichen einmal mehr die Bedeutung der Schiene. Wir werden uns in allen Arbeitsgruppen dafür einsetzen, dass die von der Bundesregierung angestrebten Ziele durch eine gemeinsame Konzeption und Verwirklichung von Maßnahmen in der Umsetzung letztlich auch erreicht werden. Der Intermodale Verkehr hat seine Wirkungskraft in den letzten Jahrzehnten bereits unter Beweis stellen können, was uns dazu weiterhin motiviert, den Logistikstandort Deutschland mit sicheren, effizienten und klimafreundlichen intermodalen Zugangeboten weiter zu stärken“, betont Geschäftsführer Armin Riedl kurz nach dem persönlichen Gespräch beider Geschäftsführer mit Andreas Scheuer.


Kombiverkehr feiert 50-jähriges Jubiläum
2019 blickt Kombiverkehr zurück auf fünf Jahrzehnte Firmengeschichte. Seitdem steht Kombiverkehr für sicheren und effizienten Transport in Deutschland und Europa.

Am 11. Februar erfolgt in Frankfurt am Main die Gründung der Kombiverkehr Kommanditgesellschaft unter Beteiligung von 56 Kommanditisten. Initiiert wird die Gründung durch den damaligen Verkehrsminister Georg Leber, mit der Absicht, den Straßengüterfernverkehr auf die Schiene zu verlagern. Bereits am 1. Juli 1969 verlässt der erste mit Sattelaufliegern beladene Kombiverkehr-Zug den Verladebahnhof Frankfurt am Main Ost. Noch im Gründungsjahr geht die erste Rollende Landstraße ans Netz. Sie verbindet Köln mit Ludwigsburg. Im Oktober 1970 folgt die erste Verbindung ins Ausland zwischen Frankfurt beziehungsweise Ludwigsburg und Paris im Unbegleiteten Verkehr. Mit einer umfassenden Satzungsänderung reagiert Kombiverkehr 1996 auf die veränderten marktwirtschaftlichen Bedingungen und wird von einem genossenschaftlich zu einem wirtschaftlich ausgerichteten Unternehmen umstrukturiert. Der Megatrailer-Taschenwagen T3000 kommt im Jahr 2006 auf den Markt, dessen außergewöhnliche Konzeption eine maßgebliche Erfindung von Kombiverkehr ist. Der innovative Waggon setzt den neuen Standard für den Transport von Sattelanhängern auf der Schiene. Im November 2017 macht sich Kombiverkehr gemeinsam mit Partnern auf den Weg in die Zukunft: Das Projekt KV 4.0 zur Digitalisierung intermodaler Lieferketten startet. Ziel des Vorhabens ist, über die gesamte intermodale Transportkette und über Ländergrenzen hinweg den logistischen Prozess transparenter und übersichtlicher zu gestalten. Die Meilensteine des Unternehmens zeigen auf, wie Kombiverkehr den intermodalen Verkehr in Deutschland und Europa über Jahrzehnte geprägt hat.

In Zukunft will Kombiverkehr weiter neue Impulse setzen, indem die Leistungsangebote erweitert und optimiert werden. So bleibt auch Robert Breuhahn, Geschäftsführer von Kombiverkehr, weiterhin optimistisch im 50. Jahr der Firmengeschichte: „Die Vergangenheit hat gezeigt, dass Kooperation, Gleichberechtigung und Neutralität der richtige Weg sind, diesen Markt weiterzuentwickeln. Diesen Weg werden wir gemeinsam mit unseren Kunden und Partnergesellschaften weiterverfolgen.“


Europas größtes Intermodal-Netzwerk: Kapazitätserweiterungen und neue Leistungsangebote
Kombiverkehr verbindet mit intermodalen Lösungen 30 europäische Länder effizient und klima-freundlich auf der Schiene. Mit den nationalen wie internationalen und kontinentalen wie maritimen Netzwerken stehen Spediteuren täglich rund 15.000 Verbindungen für den Transport ihrer Waren und Güter zur Verfügung.

Erst kürzlich hat Kombiverkehr wieder sein Leistungsangebot angepasst. So wurde die Rundlauf-frequenz auf der Verbindung Köln – Verona v.v. im April 2019 von 12 auf 15 pro Woche erhöht. Die drei zusätzlichen Abfahrten aus Köln finden montags, mittwochs, freitags und aus Verona dienstags, donnerstags und samstags statt.

Seit März 2019 profitieren Kunden von einer erhöhten Tonnagegrenze auf der Strecke Hamburg – Duisburg v.v.. Mittlerweile können statt maximal 1.600 Tonnen bis zu 2.000 Tonnen befördert werden.

Den erst im Januar 2019 zwischen dem Duisburger DUSS-Terminal und Swarzedz in Polen eingeführten Direktzug hat Kombiverkehr Anfang Mai um einen wichtigen Anschlussverkehr erweitert. Von dem etwa zehn Kilometer östlich von Poznan liegenden CLIP-Terminal sind seitdem intermodale Schienentransporte in den Süden Polens von und nach Katy Wroclawskie sowie in den Norden zu den Häfen in Gdynia und Gdansk möglich. Ab Poznan besteht zudem im durchgehenden Gatewayverkehr weiterhin Anschluss zum PKP Cargo Connect Terminal in Warschau Praga.

Zusätzlich weitet Kombiverkehr das europäische Netzwerk mit einer neuen Nord-Süd-Verbindung aus. Anfang Mai 2019 erhielt das erst kürzlich eingeweihte Terminal in Kreuztal im Kreis Siegen-Wittgenstein die angekündigte Direktzugverbindung von und nach Verona in Norditalien. Gleichzeitig bindet das Unternehmen in enger Zusammenarbeit mit Mercitalia Intermodal mit dem Mehrgruppenzug auch das Terminal Kornwestheim an Italien an. Ziel- und Startterminal in Verona ist Quadrante Europa.


Messeneuheit: Neuer Direktzug zwischen Neuss und München ab 12. Juni
Während der Messe transport logistic erhalten Kunden und Interessenten des Unternehmens aktuelle Informationen zu einem nationalen Zugprodukt, das Kombiverkehr ab dem 12. Juni 2019 anbieten wird. Mit dem neuen Produkt Neuss – München v.v. wird das Unternehmen das Angebot zwischen der Metropolregion Rhein-Ruhr und dem wichtigsten bayerischen Wirtschaftsstandort erweitern. Der neue Zug wird als offenes Zugprodukt angeboten und kann somit von jedem Spediteur und Logistikunternehmen in Anspruch genommen werden. Die Ladeeinheiten können immer montags, mittwochs und freitags in beiden Richtungen versendet werden. Auf Wunsch kann der Transport sogar komplett klimaneutral im Netzwerk de.NETeco+ erfolgen. Im Gatewayverkehr über München sind Verbindungen bis nach Norditalien möglich, beispielsweise Verona oder Mailand.


Zukunftsprojekt KV 4.0: Digitalisierung intermodaler Lieferketten
Mit der Konzeption, Programmierung und Implementierung verschiedener digitaler Applikationen hat Kombiverkehr im Sektor des intermodalen Verkehrs bereits Standards gesetzt. Dabei ist es dem Unternehmen gelungen, mit jeder neuen Anwendung die Qualität der Informationskette für die Nutzer des Verkehrssystems Schiene-Straße merklich zu verbessern. Dennoch existieren heute in der intermodalen Lieferkette noch Informationslücken, die Kombiverkehr mit Partnerunternehmen in einem Gemeinschaftsprojekt schließen möchte.

Ziel des mFUND-Projektes „Digitalisierung intermodaler Lieferketten“ ist, den komplexen logistischen Prozess im Sinne der Nutzer transparenter und übersichtlicher zu gestalten. Mit der zunehmenden Digitalisierung und dem gestiegenen Kundenbedürfnis nach mehr Transparenz in der Lieferkette sind sich alle Projektpartner bewusst, dass nur ein standardisiertes und in enger Kooperation gemeinsam erarbeitetes Informationsnetzwerk den Informationsfluss auch auf vertikaler Ebene zwischen Spediteur, KV-Operateur, Eisenbahnverkehrsunternehmen und Infrastrukturbetreiber qualitativ verbessern wird. Die intelligente Zusammenführung von Datenfragmenten und die entsprechende Aufbereitung für die verschiedenen Anwender sind daher die Kernaufgaben des Projekts. Nach Projektende soll eine gemeinsame Datendrehscheibe mit standardisierten Schnittstellen für den elektronischen Austausch von Auftrags-, Fahrplan- und Statusdaten existieren, die speziell für die Anforderungen im Kombinierten Verkehr entwickelt und umgesetzt wurde. „Mit Stand heute sind sämtliche Arbeitspakete konzeptionell abgeschlossen. Damit ist ein wichtiges Zwischenziel innerhalb des dreijährigen Projektes erreicht“, so Geschäftsführer Armin Riedl.


Kombiverkehr-praesentiert-das-groeßte-intermodale-europaeische-Schienennetzwerk-auf-der-transport-logistic
Intermodal in die Zukunft: Die Frankfurter Kombiverkehr KG feiert dieses Jahr 50-jähriges Firmenjubiläum und präsentiert das größte intermodale europäische Schienennetzwerk auf der transport logistic in München in Halle B6 am Stand 305/406.

Das Pressefoto finden Sie zum Download hier.


Geschaeftsführer-Armin-Riedl-und-Robert-Breuhahn-begrueßen-Andreas-Scheuer,-Bundesminister-für-Verkehr-und-digitale-Infrastruktur
Geschäftsführer Armin Riedl und Robert Breuhahn begrüßen Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, im Rahmen des Eröffnungsrundgangs am Dienstagvormittag am Stand der Kombiverkehr KG. Zukunftsfähige klimafreundliche Transporte standen im Mittelpunkt des persönlichen Gesprächs.

Das Pressefoto finden Sie zum Download hier.


Bundesminister-Andreas-Scheuer-im-Delorean-Showcar-während-seines-Besuchs-am-Kombiverkehr-Messestand
Bundesminister Andreas Scheuer im DeLorean Showcar während seines Besuchs am Kombiverkehr-Messestand, der ganz im Zeichen des 50-jährigen Firmenjubiläums steht und mit dem Thema „Intermodal in die Zukunft“ die Zukunftsfähigkeit des umweltfreundlichen Schienengüterverkehrs aufzeigt.

Das Pressefoto finden Sie zum Download hier.

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