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Kombiverkehr feiert 50-jähriges Jubiläum und präsentiert auf der Gesellschafterversammlung Jahresergebnisse 2018
20.09.2019

Am 1. Juli 2019 beging die Kombiverkehr KG ihr 50-jähriges Firmenjubiläum und feierte dies mit geladenen Gästen aus Spedition und Logistik, Verbänden sowie Politik und Wirtschaft. Gemeinsam blickte man auf fünf Jahrzehnte Firmengeschichte mit einer Vielzahl herausragender Meilensteine. Der erste Teil der Veranstaltung fand am Terminal Frankfurt am Main (Ost) statt. Am Abend setzten sich die Feierlichkeiten in einer Offenbacher Eventlocation fort. Highlights der Veranstaltung waren die Festrede der Verwaltungsratsvorsitzenden der Kombiverkehr KG, Gudrun Winner-Athens, die Videobotschaften von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und Bundesumweltministerin Svenja Schulze, die Ansprachen der Geschäftsführer Robert Breuhahn und Armin Riedl und des Gründungsgeschäftsführers Hans Wenger am Jubiläumszug, die Film-Präsentation „50 Jahre Kombiverkehr“ sowie die History-Erlebnis-Ausstellung. Unser herzlichster Dank gilt allen Gästen und Gratulanten!

Die diesjährige Gesellschafterversammlung von Kombiverkehr fand im Anschluss an das Jubiläumsevent am 2. Juli statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen sowohl die Feststellung des Jahresabschlusses, die Verkehrsentwicklung als auch neue Digitalisierungsprojekte.

Mit rund 170 Shuttlezügen pro Tag hat Kombiverkehr in Europa auch 2018 das größte und dichteste intermodale Netzwerk zur Verlagerung von Transporten von der Straße auf die Schiene betrieben. Durch die Verlagerung von Lkw-Sendungen auf die Schiene sparte Kombiverkehr Emissionen von mehr als einer Million Tonnen Kohlendioxid ein. Die Umsatzerlöse von Kombiverkehr beliefen sich auf 425,7 Millionen Euro; der Jahresüberschuss betrug 865.919 Euro. Die Zahl der transportierten Lkw-Sendungen sank im Vergleich zum Vorjahr um 2,1 Prozent auf 937.837 (knapp 1,9 Millionen TEU). Geschäftsführer Breuhahn führte den Rückgang von 3,6 Prozent auf 200.000 Sendungen im deutschen nationalen Netz vor allem auf die erneut unbefriedigende Leistungsqualität des beauftragten Eisenbahnunternehmens zurück. Hier sei eine Pünktlichkeitsquote von weniger als 70 Prozent erreicht worden. Im internationalen Verkehr war das negative Gesamtbild ähnlich: mit 738.000 Sendungen (1,5 Millionen TEU) wurden 1,7 Prozent weniger Sendungen als im Vorjahr transportiert. Der im Vergleich zum nationalen Verkehr geringere Rückgang ist dabei hauptsächlich zwei Verkehrsachsen zu verdanken: einerseits der mit den nordeuropäischen und baltischen Staaten andererseits der mit Benelux (jeweils ein Plus von 12 Prozent). Auf beiden Achsen ist die Nachfrage laut Breuhahn weiter gestiegen. 2018 konnten sowohl die Angebote über die Feste Querung als auch über die drei Ostseehäfen Kiel, Lübeck und Rostock ausgebaut werden.

Den gravierendsten Rückgang erlitt Kombiverkehr bei den Zügen von und nach Frankreich sowie Spanien. Fast jede fünfte Sendung wechselte hier zurück auf die Straße – ein Minus von 17 Prozent. Hauptgrund hier: von April bis Juni streikten verschiedene französische Bahngewerkschaften jeweils an zwei Tagen pro Woche. Weil die Züge von und nach Spanien aufgrund der Entfernung mehr als nur einen Tag für ihre Fahrt durch Frankreich benötigen, waren sie fast immer von mindestens einem der Streiktage betroffen. Auch nach Ende der Streiks haben die Kunden nur zögerlich zurück auf die Schiene gefunden. Die Streiks wirken also nachhaltig negativ.

Zwischen Deutschland und Italien, der wichtigsten Transportrelation von Kombiverkehr, sank das Sendungsaufkommen 2018 um 3,4 Prozent. Mit 368.000 Sendungen fährt noch immer mehr als jede vierte Transporteinheit über die Alpen, sei es über Österreich oder über die Schweiz. Den Strich durch die Rechnung machten gravierende Qualitätsprobleme, die nicht nur die Bahnen verursacht haben. Umfangreiche Streckensperrungen durch Baustellen und Stürme kamen hinzu. Allein im August war die Hauptroute über den Brenner erneut zwei Wochen komplett gesperrt.

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Kombiverkehr, Leiter Unternehmenskommunikation & Vertriebsunterstützung, Jan Weiser
Telefon +49 69/7 95 05-1 42 oder jweiser@kombiverkehr.de

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